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msdockville 3 tage festival für musik und kunst in hamburg. 13. bis 15. august 2010
2010|2009
Illustration: SIGMUND_LACHS_INSTITUT_PORTRAIT_DOCKVILLE_2010_1
Illustration: SIGMUND_LACHS_INSTITUT_TITEL_DOCKVILLE_2010_1
Sigmund-Lachs-Institut (D)

Ohne Titel



Die Hamburger Konzept- und Medienkünstlergruppe Sigmund-Lachs-Institut zählt sieben Mitglieder. Das kreative Wirken der als Forschungs- und Bildungseinrichtung manifestierten Gruppierung aus den Universalprofessorinnen und Doppeldoktoren Franque Douze, Xenobia von Fortaille, Magnus Fieldhouse, P.A.Kork, Veronika Lenz, Marü von Trier und Julian Sermon zeigt sich mit einer Verwirrung stiftenden Ironie als konsequent multimedial, interdisziplinär und performativ ausgerichtet. Ihre Projekte, in denen sie ihren Hang zu technischen Raffinessen offenkundig zur Schau stellen, sind der Erkundung der verschiedensten Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens gewidmet. Ihrem gemeinschaftlichen Forscherdrang scheinen dabei keine Grenzen gesetzt zu sein.



Bereits in den vorigen Jahren war das Institut durch Clemens Hell, alias Professor Doppeldoktor Julian Sermon, auf dem Dockville Festival vertreten, so 2008 mit den beiden Projekten Expedition Untergrund und Rethe-Leuchtfeuer. 2009 haben das Performanceprojekt Antenne und die Kampagne Klotz 2014 für großes öffentliches Aufsehen gesorgt. Ebenfalls aus der Hand des Audiokünstlers Clemens Hell stammen die über Hamburg verteilten Audioinstallationen, das Soundbuffet Glory Holes.
Ihr diesjähriges Festivalprojekt, das als ambitioniertes Happening umschrieben wird, unterliegt zwar noch strengster Geheimhaltung, verspricht aber für noch tosendere Begeisterungsstürme beim Publikum zu sorgen. Dies wird allerdings nur am Festi-valwochenende zu sehen sein. Wie immer werden Konspiration, Konversation und Rotation eine besondere Rolle spielen.

 

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